Workshop 5: Wissens-Formate in Lehre und Studium

Der Workshop zu den Wissens-Formaten in Lehre und Studium wurde von Julia Matusche und Gertraud Kremsner durchgeführt. Die beiden haben Erfahrungen als Hochschul-Lehrerinnen und können viel zu den unterschiedlichen Wissens-Formen an Hochschulen sagen.

Die Referentinnen haben zuerst einen Vortrag gehalten. In dem Vortrag ging es darum, welche unterschiedlichen Wissens-Formen es eigentlich gibt. Und wie sich die Wissens-Formen voneinander unterscheiden. In dem Vortrag wurde unterschieden in: Alltags-Wissen, Erfahrungs-Wissen und Wissenschaftliches Wissen.

Während des Vortrags konnten die Teilnehmenden bereits ihr Wissen und ihre Gedanken zu den Wissens-Formen einbringen. Nach dem Vortrag gab es dann Zeit zum Diskutieren. Die Teilnehmenden tauschten sich darüber aus, welche Wissens-Formen wichtig für die Lehre und für die Forschung an Hochschulen sind. Und warum eine Unterscheidung zwischen Alltags-Wissen, Erfahrungs-Wissen und wissenschaftlichem Wissen wichtig ist. 

Dabei wurde deutlich, dass das, was wir im Alltag erfahren, kein wissenschaftliches Wissen ist. Und dass man die eigenen Erfahrungen oder Alltags-Beobachtungen meistens nicht verallgemeinern kann. Aber wissenschaftliches Wissen kann die Erfahrungen und den Alltag von vielen Menschen zusammen-führen. Zum Beispiel: Wie werden behinderte Menschen durch die Gesellschaft benachteiligt?

Und es wurde deutlich, dass jede Wissens-Form wichtig und bedeutsam ist.

Und dass keine Wissens-Form besser ist als die andere.

 

Verfasst von Mandy Hauser, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig im Projekt ParLink

Gertraud Kremsner, Partizipative Forscherin am Zentrum für Lehrer*innenbildung, Universität Wien

Julia Matusche, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig