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Partizipative Forschungsgruppe

Diese Inhalte sind vom

ParLink-Team Leipzig

Eine Möglichkeit zur partizipativen Forschung ist die Zusammenarbeit mit einer partizipativen Forschungsgruppe. 

Eine partizipative Forschungsgruppe besteht aus Forscherinnen und Forschern und aus Ko-Forscherinnen und Ko-Forschern. Es gibt also Menschen mit Forschungsausbildung und Menschen ohne Forschungsausbildung.

In manchen Projekten wird dazu auch "Fokusgruppe" gesagt. Das passt bei uns aber nicht gut. Denn die Mitglieder der partizipativen Forschungsgruppe haben richtig mitgeforscht.

Eine partizipative Forschungsgruppe kann unterschiedliche Aufgaben haben.

Zum Beispiel:

  • Ergebnisse ansehen und diskutieren.

  • Ideen in ein Forschungsprojekt einbringen.

  • Selbst Forschungs-Entscheidungen treffen (z.B. Welche Methode benutzen wir? Welche Leute laden wir zur Gruppen-Diskussion ein?)

  • Selbst Inhalte interpretieren.

In unserem Forschungsprojekt hatte die Partizipative Forschungsgruppe viele Aufgaben. Sie bestand aus 6 Studentinnen und Studenten, 2 Bildungsfachkräften und 5 akademischen Forscherinnen und Forschern.

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Klicke hier, um zur Vorstellung aller Mitglieder der Partizipativen Forschungsgruppe von ParLink zu gelangen!

So hat die Partizipative Forschungsgruppe bei ParLink gearbeitet:

Die Partizipative Forschungsgruppe überwachte und begleitete den gesamten Forschungsprozess des Leipziger ParLink-Forschungsprojekts.

Sie wurde in methodische Entscheidungen einbezogen, bereitete wissenschaftliche Befragungen vor und diskutierte die Forschungsergebnisse.

Dazu fanden zwei- bis dreimal im Jahr Forschungsgruppen-Treffen statt. Auch dazwischen tauschten wir uns über E-Mails und unterschiedliche Online-Tools aus. Es gab auch mehrere Forschungswerkstätten (das sind große Forschungstreffen). Und es gab zusätzliche Kleingruppentreffen zum gemeinsamen Interpretieren.

Wegen der Corona-Pandemie mussten unsere Treffen im letzten Projektjahr alle online stattfinden.

Die Arbeit mit der Partizipativen Forschungsgruppe war in unserem Projekt nicht einfach: Die Ko-Forscherinnen und Ko-Forscher haben für ihre Arbeit kaum Geld bekommen. Außerdem kommen sie aus 4 unterschiedlichen Städten (Leipzig, Flensburg, Kiel, Köln). Es war für alle eine große Herausforderung, gemeinsam zu arbeiten und Entscheidungen zusammen zu treffen.

Wir wollen darum hier einige Erfahrungen aus der Forschungsarbeit teilen. 

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